ALL IN PADEL eröffnet 2027 Club in Saint-Quentin
ALL IN PADEL setzt seinen Expansionskurs in Frankreich fort und kündigt für Januar 2027 die Eröffnung eines neuen Standorts in Saint-Quentin an. Der geplante Club in der Region Aisne steht für einen strategischen Schritt, der weit über eine einzelne Neueröffnung hinausgeht. Innerhalb kurzer Zeit ist es bereits das dritte Projekt der Marke, was die hohe Dynamik im nationalen Ausbau deutlich macht. Das Unternehmen verfolgt damit das Ziel, Padel als dauerhaft verfügbares Sportangebot in unterschiedlichen Regionen zu verankern und zugleich ein einheitliches Qualitätsniveau über alle Anlagen hinweg sicherzustellen.
Skalierung mit klarem Standortfokus
Die Entscheidung für Saint-Quentin ist aus infrastruktureller Sicht nachvollziehbar. Der neue Komplex soll in der Gewerbezone rund um Auchan in Fayet entstehen, also in einem Umfeld mit guter Erreichbarkeit, hohem Besucheraufkommen und direkter Anbindung an weitere Freizeit- und Serviceangebote. Für den Betreiber ist diese Lage relevant, weil sie regelmäßige Nutzung im Alltag erleichtert: nach der Arbeit, am Wochenende oder im Rahmen von Gruppenaktivitäten. Gleichzeitig wird damit eine Region adressiert, die bislang kein vollständig auf Padel ausgerichtetes Großangebot dieser Art hatte.
ALL IN PADEL gehört zur ALL IN GROUP, die von Thierry Ascione und Jo-Wilfried Tsonga gegründet wurde. Seit der Eröffnung des ersten Zentrums in Lyon-Décines im Jahr 2021 hat sich das Netzwerk Schritt für Schritt vergrößert. Nach aktuellen Angaben umfasst die Gruppe zehn Standorte, davon acht mit klarem Padel-Schwerpunkt, sowie rund siebzig Courts. Diese Größenordnung zeigt, dass die Marke den Übergang von einzelnen Pilotprojekten zu einem strukturierten, wiederholbaren Betriebsmodell vollzieht. Für den französischen Markt ist das ein wichtiges Signal, weil damit auch außerhalb traditioneller Ballungsräume planbare Padel-Infrastruktur entsteht.
Das Profil des neuen Clubs in Saint-Quentin
Der neue Standort ist als reiner Padel-Komplex konzipiert und soll in der Agglomeration Saint-Quentin der erste seiner Art sein. Geplant sind acht Indoor-Courts auf einer Gesamtfläche von etwa 2.500 Quadratmetern. Hinzu kommen rund 250 Quadratmeter Aufenthalts- und Serviceflächen, darunter Gastronomie, Umkleiden und Bereiche für soziale Begegnung. Die Anlage wird damit nicht nur als Trainingsort gedacht, sondern als multifunktionaler Treffpunkt für Freizeit, Sport und Community. Dieser Ansatz entspricht der Entwicklung in vielen europäischen Padel-Märkten, in denen Clubs zunehmend als hybride Sport- und Aufenthaltsorte betrieben werden.
Die Servicearchitektur orientiert sich am bestehenden Konzept der Marke und deckt verschiedene Nutzergruppen ab. Vorgesehen sind Einzel- und Gruppentrainings, eine Padel-Schule, homologierte Turniere sowie Eventformate für Freizeit und Unternehmen. Durch diese Kombination kann der Club sowohl Einsteiger als auch fortgeschrittene Spielerinnen und Spieler ansprechen. Für Betreiber ist dieser Mix betriebswirtschaftlich relevant, weil unterschiedliche Auslastungsfenster über den Tag verteilt besetzt werden können: Training am Nachmittag, Freizeitspiele am Abend, Turniere an Wochenenden und Firmenveranstaltungen in individuell planbaren Slots.
Geplante Angebotsbausteine
- Acht Indoor-Padel-Courts für ganzjährigen Spielbetrieb
- Einzel- und Gruppenkurse für verschiedene Leistungsniveaus
- Strukturierte Nachwuchs- und Schulangebote im Clubformat
- Offizielle Turniere mit sportlicher Vergleichbarkeit
- Freizeit- und Unternehmensveranstaltungen mit Buchungsoptionen
Bedeutung für Region und Markt
Für die Region Saint-Quentin kann das Projekt eine spürbare Lücke schließen. Wo bislang vor allem sporadische oder gemischte Angebote bestanden, entsteht nun eine Anlage mit klarem sportlichen Fokus und ausreichender Kapazität. Das erleichtert regelmäßige Trainingsstrukturen, fördert lokale Spielgemeinschaften und kann die Organisation von Serienformaten im Turnierbereich vereinfachen. Zusätzlich wird durch die Indoor-Ausrichtung eine saisonübergreifende Planbarkeit erreicht, was besonders für den Aufbau stabiler Mitglieder- und Kursmodelle entscheidend ist.
Auf nationaler Ebene bestätigt die Ankündigung den Trend zur professionelleren Clubentwicklung im Padel. Betreiber investieren nicht mehr nur in einzelne Courts, sondern in vollständige Betriebsmodelle mit Gastronomie, Eventgeschäft und klarer Servicekette. Genau dieser Rahmen macht den Sport für neue Zielgruppen zugänglich: Freizeitspieler, Familien, Vereinsteams und Unternehmen können denselben Standort auf unterschiedliche Weise nutzen. Wenn der Zeitplan bis Januar 2027 eingehalten wird, dürfte Saint-Quentin zu einem relevanten Knotenpunkt im nordfranzösischen Padel-Kosmos werden und gleichzeitig als Blaupause für weitere Ausbauprojekte dienen.
Die jüngste Projektserie von ALL IN PADEL zeigt damit eine konsequente Kombination aus Standortstrategie, Angebotsstandardisierung und regionaler Marktöffnung. Mit dem neuen Club in Saint-Quentin wird nicht nur zusätzliche Spielfläche geschaffen, sondern auch ein Rahmen, der Training, Wettbewerb und soziale Nutzung unter einem Dach verbindet. Für den Padel-Sport in Frankreich bedeutet das vor allem eins: mehr verlässliche Infrastruktur, breitere Teilhabe und ein weiterer Schritt hin zu langfristig stabilen Clubstrukturen.