Dieses Bild wurde mit Unterstützung von KI generiert und redaktionell geprüft

Pepita Stonor mit LTA-Award für Padel-Engagement

Erfasst am 16.04.2026

Pepita Stonor ist in der britischen Padel-Welt längst eine bekannte Größe. Die Gründerin von Empower Padel wurde nun mit dem renommierten President’s Award der Lawn Tennis Association ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt nicht nur eine Einzelperson, sondern eine Entwicklung, die den Sport in vielen Regionen des Landes sichtbar verändert hat. Stonor, in der Szene meist einfach Pep genannt, steht seit Jahren für eine klare Idee: Padel soll für mehr Menschen erreichbar werden, vor allem für Frauen und Mädchen, die in klassischen Vereinsstrukturen oft unterrepräsentiert sind.

Eine Auszeichnung mit Signalwirkung für den Padel-Sport

Der President’s Award gilt als eine der bedeutendsten Würdigungen innerhalb der LTA-Struktur. Dass diese Auszeichnung an eine Padel-Akteurin geht, unterstreicht den wachsenden Stellenwert der Sportart im Vereinigten Königreich. In den vergangenen Jahren hat Padel seine Nische verlassen und sich in immer mehr Städten als zugängliche, soziale und zugleich leistungsorientierte Disziplin etabliert. Die Ehrung von Stonor passt in diesen Trend, geht aber darüber hinaus: Sie macht deutlich, wie wichtig gezielte Arbeit an Teilhabe und Chancengleichheit ist.

Stonor wird in der Community als Organisatorin, Netzwerkerin und Motivatorin beschrieben. Ihr Ansatz verbindet praktische Angebote auf dem Court mit langfristiger Aufbauarbeit im Umfeld der Vereine und Anlagen. Aus dieser Kombination entstehen nicht nur einzelne Events, sondern belastbare Strukturen, die neuen Spielerinnen den Einstieg erleichtern.

Empower Padel: Zugang statt Hürden

Im Zentrum ihres Engagements steht Empower Padel. Die Initiative verfolgt das Ziel, Frauen und Mädchen den Weg in den Sport zu öffnen und nachhaltige Perspektiven für regelmäßige Teilnahme zu schaffen. Dabei geht es nicht allein um erste Kontakte mit Schläger und Ball, sondern um die Frage, wie aus Interesse langfristige Bindung werden kann. Viele Programme setzen genau dort an: bei einem niedrigschwelligen Einstieg, klaren Lernformaten und einem Umfeld, das Austausch ermöglicht.

Padel profitiert grundsätzlich von seiner Dynamik und seinem sozialen Charakter. Die Spielform im Doppel, die überschaubare Feldgröße und schnelle Erfolgserlebnisse machen den Sport für unterschiedliche Altersgruppen attraktiv. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass ohne gezielte Ansprache bestehende Muster oft bestehen bleiben. Empower Padel reagiert auf diese Realität mit Formaten, die Sichtbarkeit schaffen und konkrete Teilnahmechancen bieten.

Wirkung in der Breite

  • Einsteigerinnen erhalten einen strukturierten Zugang zum Spiel.
  • Lokale Communities werden durch regelmäßige Formate stabilisiert.
  • Vereine und Anlagen gewinnen Impulse für inklusivere Angebote.
  • Der Anteil weiblicher Teilnehmender steigt in sichtbaren Bereichen.

Diese Entwicklung ist ein zentraler Grund, warum die Auszeichnung als mehr als eine persönliche Würdigung verstanden wird. Sie zeigt, dass gesellschaftliche Fragen im Sport nicht abstrakt bleiben müssen, sondern durch konkrete Projektarbeit messbare Effekte erzeugen.

Padel in Großbritannien: Wachstum mit neuen Aufgaben

Mit dem Boom der vergangenen Jahre sind auch neue Anforderungen entstanden. Mehr Anlagen, mehr Buchungen und mehr mediale Aufmerksamkeit erhöhen den Druck auf Verbände und Betreiber, Angebote qualitativ und sozial ausgewogen weiterzuentwickeln. Während der Leistungssport zusätzliche Sichtbarkeit bringt, entscheidet sich die Zukunft des Marktes häufig im Breitensport: bei der Frage, wer dauerhaft Zugang erhält und wie inklusiv lokale Szenen tatsächlich funktionieren.

Hier entfaltet Stonors Arbeit besondere Relevanz. Sie verbindet die öffentliche Wahrnehmung der Sportart mit konkreten Maßnahmen, die direkt bei Spielerinnen und potenziellen Neueinsteigerinnen ankommen. Dadurch entsteht ein Modell, das auch für andere Regionen als Orientierung dienen kann. Die LTA-Ehrung macht diesen Ansatz nun deutlich sichtbarer und verleiht ihm institutionelles Gewicht.

Warum der Zeitpunkt bedeutsam ist

Die Auszeichnung fällt in eine Phase, in der viele Padel-Projekte ihre Strukturen konsolidieren. Neue Angebote müssen nicht nur gestartet, sondern langfristig getragen werden. Genau dafür braucht es Personen, die zwischen Community, Vereinen und übergeordneten Organisationen vermitteln können. Stonor gilt als eine dieser Brückenfiguren. Ihre Rolle zeigt, dass sportliches Wachstum dann besonders robust ist, wenn es mit klaren sozialen Zielen verbunden wird.

Vorbildfunktion über den Court hinaus

Erfolge im Sport werden oft über Turniere und Resultate erzählt. Die Ehrung von Pepita Stonor erinnert daran, dass auch Aufbauarbeit abseits der Ergebnislisten entscheidend ist. Wer neue Zielgruppen erreicht, Trainingsräume öffnet und Netzwerke stärkt, beeinflusst die Entwicklung einer Sportart häufig langfristiger als ein einzelner Titelgewinn. In diesem Sinne steht der President’s Award für einen erweiterten Leistungsbegriff: Wirkung wird nicht nur an Punkten gemessen, sondern auch an Teilhabe.

Für viele Akteurinnen im Padel-Umfeld dürfte die Auszeichnung ein motivierendes Signal sein. Sie zeigt, dass Engagement für Gleichberechtigung und Inklusion in den zentralen Institutionen wahrgenommen wird. Gleichzeitig erhöht sie die Erwartung, dass erfolgreiche Ansätze nicht punktuell bleiben, sondern in weiteren Regionen und Strukturen umgesetzt werden.

Einordnung für die Szene

Die Geschichte um Stonor und Empower Padel passt in eine breitere Entwicklung des Sports: Padel professionalisiert sich, bleibt aber nur dann nachhaltig, wenn Wachstum und Zugänglichkeit gemeinsam gedacht werden. Der LTA President’s Award macht diese Verbindung sichtbar. Für die britische Szene ist das ein markanter Moment, weil er nicht nur die Vergangenheit würdigt, sondern die Richtung für kommende Jahre beschreibt.

Damit steht fest: Die Anerkennung für Pepita Stonor ist zugleich eine Anerkennung für all jene Initiativen, die Padel als offenen, vielfältigen und zukunftsfähigen Sport gestalten. Genau diese Perspektive dürfte entscheidend sein, wenn der nächste Wachstumsschritt nicht nur größer, sondern auch gerechter ausfallen soll.

Karin Ishikawa (KI)

KI-gestützte Aufbereitung von Training, Technik und Taktik für Padel. Das Modell wurde gezielt auf Übungsbeschreibungen, Coach-Analysen, Bewegungsmuster und strategische Spielsituationen trainiert; es hat sehr viele Inhalte zu Aufschlag, Return, Bandeja/Vibora, Positionsspiel und Kommunikation im Doppel verarbeitet. Die Redaktion übersetzt Coaching-Inhalte in klare Schritte, benennt typische Fehlerbilder und liefert praxisnahe Erklärungen für verschiedene Spielstärken.