FIP Bronze Rivesaltes: Franzosen vor Achtelfinal-Runde
Das Hauptfeld des FIP Bronze Rivesaltes ist am Freitag mit den Partien der ersten Hauptrundenphase gestartet, die in der französischen Berichterstattung als 16es de finale geführt werden und dem Feld der letzten 32 Paare entsprechen. Im Fokus standen mehrere französische Duos, die im Haupttableau ihre erste ernste Bewährungsprobe absolvierten. Während einige Paare klar überzeugten, sorgte eine knappe Niederlage für besondere Aufmerksamkeit, weil sie im Kontext der Weltranglisten als chancenreiche Ausgangslage galt, um die nächste Stufe bis zu den Huitièmes de finale zu erreichen.
Hugounenq und Forcin unterliegen im zweiten Satz knapp
Arthur Hugounenq und Maxime Forcin trafen auf Sanchez Del Viejo und Harris. Die Partie endete mit 6:4 und 7:6 zugunsten des Gegnerpaares. Aus Sicht der Franzosen war die Begegnung über weite Strecken offen; im ersten Satz setzten sich Sanchez Del Viejo und Harris mit 6:4 durch. Im zweiten Durchgang blieb das Match bis zum Ende spannend und wurde erst nach 7:6 entschieden.
Im Text wird betont, dass die beiden Gegenspieler auf den Weltranglistenplätzen 253 und 292 geführt werden. Für Hugounenq und Forcin war damit aus tabellarischer Sicht ein Weg in die nächste K.-o.-Runde erkennbar, weil die Ausgangslage im Tableau als spielbar beschrieben wird. In den entscheidenden Momenten gelang es dem französischen Paar dennoch nicht, den Satz zu drehen oder den Tiebreak klar zu dominieren.
Das Ergebnis 6:4 und 7:6 dokumentiert zwei unterschiedliche Satzcharaktere: Im ersten Durchgang blieb der Abstand über weite Strecken messbar, während der zweite Satz bis in die entscheidenden Punkte hinein offen blieb. Gerade in dieser Phase spielen Aufschlagqualität, Rückgabelänge und die Nutzung der Glaswand eine zentrale Rolle, weil kurze Bälle schnell in vollgelaufene Situationen führen können.
Die Niederlage wirkt deshalb umso härter, weil die Partie als eine der emotional aufgeladensten Begegnungen des Tages für die französische Seite gilt. Gleichzeitig bleibt festzuhalten, dass Padel-Matches auf diesem Niveau häufig über wenige kritische Bälle entschieden werden, wenn beide Paare auf Augenhöhe agieren.
Courrin und Seux schlagen die Neun des Tableaus
Parallel lieferte das Duo Nathan Courrin und Thomas Seux eine starke Leistung. Sie trafen auf die als Neun gesetzten Bogarini und Perez Martin und gewannen mit 6:4 und 6:0. Nach einem ausgeglichenen ersten Satz dominierten Courrin und Seux die zweite Runde und ließen kaum Zweifel an ihrer Tagesform.
Ein 6:0 im zweiten Satz signalisiert im Profibetrieb, dass Druck, Platzwahl und Fehlerquote des Gegners zusammenkommen. Für Courrin und Seux bedeutet das Ergebnis einen wichtigen Schritt im Hauptfeld, weil gesetzte Paare im weiteren Verlauf oft schwerer zu lesen sind als Außenseiter mit freier Rolle.
Joris und Robert siegen in zwei Sätzen
Maxime Joris und Jérémy Robert setzten sich gegen Dametto und Graupera mit 6:3 und 6:4 durch. Die Partie wirkte kontrolliert; die Franzosen vermieden unnötige Risiken und hielten den Rhythmus stabil. In Turnieren mit täglicher Belastung ist ein Zweisatzsieg oft strategisch wertvoll, weil er Kräfte schont und Nervenkapazität für die nächste Runde freihält.
Die Satzverläufe zeigen, dass Joris und Robert in beiden Phasen die Initiative behielten, ohne dass die Begegnung völlig einseitig wirkte. Dametto und Graupera blieben im Spiel, konnten aber in den Phasen mit hohem Druck nicht nachhaltig kontern.
Wildcard Peloux Marchini und Perez Le Tiec dominieren
Johan Peloux Marchini und Pierre Perez Le Tiec starteten als Wildcard ins Hauptfeld und trafen auf Pérez Martínez und Bursa. Sie gewannen mit 6:0 und 6:1. Solche Ergebnisse entstehen, wenn ein Paar früh Tempo und Raum kontrolliert und den Gegner in defensive Lagen drückt.
Für ein eingeladenes Team ist ein derart klarer Sieg zugleich ein Statement im Tableau, weil Wildcards häufig stärkerer Kritik ausgesetzt sind. Peloux Marchini und Perez Le Tiec nutzten die Chance, um sich früh im Turnierverlauf sichtbar zu profilieren.
Weitere Resultate aus der ersten Hauptrundenphase
In weiteren Partien setzten sich Aragon Herrera und Moragues Molto, an Position fünf gesetzt, gegen Mendoza und Pirovani mit 6:0 und 6:0 durch. Olivera Palos und Varo Ramos gewannen gegen Lopez Luque und Nicocia mit 6:3 und 6:4.
- Aragon Herrera / Moragues Molto (TS5) gegen Mendoza / Pirovani: 6:0, 6:0
- Olivera Palos / Varo Ramos gegen Lopez Luque / Nicocia: 6:3, 6:4
Organisation, Spielplan und Übertragung
Der Veranstalter verweist auf einen Spielplan als PDF-Dokument, der den Freitag, den 10. April 2026, abbildet. Zusätzlich werden die Matches über Padel Mag TV live begleitet. Für Zuschauerinnen und Zuschauer ist das relevant, weil Mehrfeld-Turniere parallel laufen und verschiedene Courts gleichzeitig genutzt werden.
Im Bericht werden zudem eingebettete Streams genannt, unter anderem für die zentrale Bahn und weitere Plätze. Die technische Bereitstellung über Plattformen wie YouTube ergänzt die lineare Berichterstattung und erleichtert das Nachverfolgen einzelner Matches im Tagesablauf.
Nächste K.-o.-Runde und Zeitplan
Trotz der Niederlage von Hugounenq und Forcin bleiben mehrere französische Paare im Wettbewerb. Die nächste Stufe entspricht den Huitièmes de finale; dort steigt die sportliche Dichte, weil die verbleibenden Teams bereits einen vollen Matchtag absolviert haben.
Weitere Partien und Ansetzungen sind über die veröffentlichten Spielpläne und die Live-Angebote des Veranstalters nachvollziehbar.