Padel 100 bringt kostenlose Courts an irische Schulen
Padel 100 will Padel in Irland an den Schulen verankern und dafür neue Plätze ohne Kosten für die Bildungseinrichtungen bereitstellen. Das Unternehmen finanziert Kauf und Installation der Courts vollständig selbst, während Schulen die Anlagen ohne Kapitalaufwand erhalten. Zusätzlich sollen sie laufende Lizenzgebühren aus öffentlichen Buchungen außerhalb der Unterrichtszeiten bekommen. Damit verbindet Padel 100 sportliche Infrastruktur mit einem langfristigen Einnahmemodell für Schulen und ihre außerschulischen Angebote.
Kostenfreie Plätze und ein geteiltes Nutzungsmodell
Im Zentrum der Initiative steht ein Modell, das Bildung und Breitensport zusammenbringt. Während des Schulbetriebs nutzen Schülerinnen und Schüler die Courts für Unterricht, Training und Bewegungsangebote. Abends, am Wochenende und in den Ferien öffnet Padel 100 die Anlagen für die Öffentlichkeit. Jede externe Buchung generiert Einnahmen, von denen die Schule einen Anteil erhält. So entsteht aus einer einmaligen Investition des Unternehmens ein dauerhafter Nutzen für den Standort.
Ben Keohane, Mitgründer und CEO von Padel 100, betont den gemeinschaftlichen Ansatz hinter dem Projekt. Schulen und lokale Communities sollen von hochwertiger Sportinfrastruktur profitieren, ohne selbst die hohen Anschaffungskosten tragen zu müssen. Gleichzeitig entstehen neue Treffpunkte für Familien, Vereine und Freizeitspieler. Padel gilt dabei als zugänglicher Racketsport, der unterschiedliche Altersgruppen auf einem Court zusammenbringt und deshalb besonders gut in schulische und kommunale Strukturen passt.
Schnelles Wachstum in ganz Irland
Padel 100 beschränkt sich nicht auf Schulen. Parallel expandiert das Unternehmen in Hotels, Sportkomplexe, Freizeitzentren und weitere communitynahe Standorte. Die Nachfrage nach Padel in Irland wächst spürbar, und das Unternehmen reagiert mit einem ambitionierten Ausbauprogramm. Bis zur ersten Juliwoche 2026 sollen landesweit 49 Courts betriebsbereit sein. Bis Weihnachten 2026 sind bereits mehr als 100 Plätze an verschiedenen Standorten in Irland fest eingeplant.
Langfristig will Padel 100 zusätzlich 100 Courts direkt an irischen Schulen installieren. Dieses Ziel ist Teil einer breiteren Strategie für Jugendförderung und mehr Beteiligung am Sport. Schulen gelten dabei als zentrale Orte, an denen junge Spielerinnen und Spieler Padel kennenlernen und langfristig an den Sport gebunden werden können. Der kostenfreie Zugang zu professionellen Anlagen senkt eine der größten Hürden für den Einstieg in den Sport.
Investitionen und Unternehmenshintergrund
Padel 100 wurde 2025 gegründet und hat sich in kurzer Zeit zur größten Padel-Entwicklungsgesellschaft Irlands entwickelt. Mehr als 190 private Investoren unterstützen das Wachstum des Unternehmens. Bisher wurden über drei Millionen Euro für den Erwerb und die Installation von Courts aufgebracht. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des irischen Employment Investment Incentive Scheme, das qualifizierten Investoren steuerliche Vorteile bietet.
- Bis zum 1. Juli 2026 sind 50 Prozent Steuerentlastung möglich.
- Danach reduziert sich die Entlastung auf 35 Prozent.
- Die Mindestinvestition beträgt 1.000 Euro.
Nathan McSharry, Head of Investment bei Padel 100, erklärt, dass sämtliche Investitionsmittel direkt in den Kauf und die Installation von Courts fließen. Interessierte können sich über die Plattform padelinvestor.eu informieren. Für das Unternehmen ist der Schulansatz damit nicht nur ein soziales Signal, sondern Teil eines skalierbaren Geschäftsmodells, das Infrastruktur, Betrieb und Community-Nutzung miteinander verknüpft.
Was die Initiative für den irischen Padel-Sport bedeutet
Der Ausbau an Schulen könnte die Sichtbarkeit von Padel in Irland deutlich erhöhen. Viele Bildungseinrichtungen verfügen über begrenzte Budgets für neue Sportanlagen. Padel 100 nimmt ihnen diese finanzielle Last ab und schafft gleichzeitig regelmäßige Nutzung durch Schüler und Öffentlichkeit. Für den Sport bedeutet das mehr Spielmöglichkeiten, mehr Sichtbarkeit und eine breitere Basis an potenziellen Nachwuchsspielern.
Das Modell zeigt auch, wie kommerzieller Padel-Betrieb und Bildungsauftrag zusammenwirken können. Schulen erhalten Infrastruktur und Einnahmen, Communities bekommen Zugang zu modernen Courts, und Padel 100 sichert über externe Buchungen die Refinanzierung seiner Investitionen. In Kombination mit dem schnellen Netzwerkaufbau in Hotels, Sportzentren und Freizeiteinrichtungen positioniert sich das Unternehmen als treibende Kraft hinter dem Padel-Boom in Irland.
Für Schulleitungen bedeutet die Partnerschaft vor allem Planungssicherheit. Sie müssen keine Investitionsentscheidungen für teure Neubauten treffen, erhalten aber dennoch Zugang zu moderner Infrastruktur, die auch für Sportunterricht, AGs und schulische Wettbewerbe genutzt werden kann. Gleichzeitig entsteht ein zusätzlicher finanzieller Hebel, der Projekte außerhalb des regulären Unterrichts unterstützen kann. Für Eltern, Vereine und Freizeitspieler eröffnet das Modell zudem neue Möglichkeiten, Padel in der direkten Nachbarschaft zu spielen, ohne auf private Premium-Anlagen angewiesen zu sein.
Padel 100 beschreibt den Ansatz als nachhaltiges Shared-Community-Modell zwischen Bildung und Sport. Während der Betrieb außerhalb der Schulzeiten die Refinanzierung sichert, bleibt der Fokus tagsüber auf Lernen, Bewegung und früher sportlicher Erfahrung. Damit passt die Initiative in eine Phase, in der Padel in Irland nicht mehr nur Trendthema ist, sondern strukturell wächst. Mit dem geplanten Ausbau an Schulen, Hotels und Freizeiteinrichtungen könnte der Sport in den kommenden Jahren deutlich mehr Präsenz im Alltag vieler Menschen gewinnen.